Gaspreisentwicklung 2019: Trendwende auf dem Gasmarkt

Gaspreise steigen 2019 wieder

Nach mehreren Jahren fallender Gaspreise hat der Brennstoff aus der Leitung das Preisniveau von vor 5 Jahren erreicht und wird bereits wieder teurer. Energieexperten sind sich einig, dass der steigende Ölpreis [+45%] und die anhaltenden Gaspreissteigerungen an den Terminbörsen den Gaspreis auch für Verbraucher in die Höhe treiben wird. Bereits 218 Gasversorger haben für 2019 Erhöhungen im Schnitt um 8,3% angekündigt. Im Einzugsgebiet liegen 1,7 Millionen Haushalte. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden steigen die Heizkosten um ungefähr 110€ im Jahr. Nur 7 Anbieter planen, die Gaspreise zu senken.

Bei einer Preiserhöhung haben Gaskunden ein Sonderkündigungsrecht. Verbraucherschützer raten dazu, sich die derzeit noch günstigen Neuverträge zu sichern und Tarife mit möglichst langer Laufzeit und voller Preisgarantie zu wählen.

Unterschiede bei der Gaspreisentwicklung

Im bundesdeutschen Durchschnitt sind die Gaspreise in den letzten 5 Jahren um 13% gesunken. Die Grundversorgungstarife der örtlichen Gasanbieter sanken im selben Zeitraum aber nur um rund 8%. Die unterschiedliche Preisentwicklung zeigt, dass Gaskunden, die aus dem Basis-Gastarif wechselten, ihre Heizkosten auch langfristig stärker senken konnten.

In allen Netzgebieten können Haushaltskunden Ihr Erdgas von mindestens 20 Lieferanten beziehen. Die überwiegende Mehrzahl [80%] aller Gaskunden kann zwischen mehr als 50 Lieferanten wählen.

Gaspreisentwicklung 2019: 218 Versorger starten teurer ins neue Jahr

Bisher haben 218 Gasversorger Preiserhöhungen für das kommende Jahr um durchschnittlich 8,3% angekündigt. Die meisten Gaspreiserhöhungen werden in Nordrhein-Westfalen [:41] und Baden-Württemberg [39] durchgesetzt. Die bundesweite Spanne der Preiserhöhungen ist hoch mit einem Spitzenwert von aktuell 21,2% in Nordrhein-Westfalen [Stadtwerke Vlotho]. Zur Liste der Gaspreiserhöhungen 2019

Welle von Strompreiserhöhungen 2019

Bisher haben 326 Stromversorger Preiserhöhungen für 2019 um durchschnittlich 5,3% angekündigt.  Zur Liste

Welle von Gaspreiserhöhungen 2019

Bisher haben 218 Gasanbieter Preiserhöhungen für 2019 um durchschnittlich 8,3% angekündigt.  Zur Liste

Gaspreisentwicklung und Prognose 2019

Aktueller Gaspreis pro kWh 5,69 Cent*
Gaspreis Prognose für Ende 2019 6,0 Cent
Gaspreisentwicklung 12 Monate Trend + 5%
Gaspreis Sep17 – Sep 18 + 5%
Erdöl Sep17 – Sep 18 + 45%
Gaspreisentwicklung der letzten 10 Jahre – 19%
Gaspreisentwicklung der letzten 5 Jahre – 13%
Gaspreisentwicklung der letzten 3 Jahre – 3%

Gaspreis Zusammensetzung

Chart: Zusammensetzung Gaspreis 2018
Aktuell günstige Gastarife mit Preisgarantie
3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh
Gaspreise verstehen

Hintergrund zur Gaspreisentwicklung

Wann steigt der Gaspreis?

Obwohl nicht mehr offiziell an den Ölpreis gebunden, reagiert der Gaspreis stark auf andere Energiemarktpreise. Senken die OPEC Staaten zum Beispiel ihre Fördermengen, wird Öl knapp und damit teurer. Stromanbieter, die ölgetriebenen Blockheizkraftwerke und Gaskraftwerke betreiben, kaufen dann vermehrt Gas und treiben damit den Gaspreis nach oben.

Wann fällt der Gaspreis?

Erst wenn die allgemeinen Energiemarktpreise über einen längeren Zeitraum niedrig und die Gasspeicher voll sind, geben die Gasversorger die gesunkenen Einkaufspreise an Ihre Kunden weiter. Das war in den letzten Jahren der Fall, weshalb es zurzeit ausgesprochen günstige Neukunden-Tarife gibt.

Auch kurzfristige Preisschwankungen am Weltgasmarkt wegen Überangebotsmengen spielen bei der langfristigen Einkaufsplanung der deutschen Gasversorger keine Rolle.

Gasanbieter wechseln

Bundeskartellamt fordert: Gaspreise vergleichen und wechseln

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, fordert Verbraucher jetzt auf, durch einen Anbieterwechsel Druck auf die Gasanbieter auszuüben, damit diese die jüngst gefallenen Gasmarkt-Preise in voller Höhe an ihre Kunden weitergeben. Im letzten Jahr profitierten nur etwa 5 Millionen Haushaltskunden von den Gaspreissenkungen und auch nur in Höhe von durchschnittlich 4,5 %.

Das sind bei einem Verbrauch von 18.000 kWh pro Jahr weniger als 70 €. Mit einem Anbieterwechsel, weiß auch das Bundeskartellamt, lassen sich bei gleichem Verbrauch etwa 550 € einsparen. Wie viel Sie an Ihrem Wohnort genau sparen können, erfahren Sie, wenn Sie im folgenden Rechner Postleitzahl und Verbrauch eingeben.

3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh
Gaspreisentwicklung

Die letzten Gaspreissenkungen 2018

In Deutschland heizen etwa 20 Millionen Haushalte mit Gas und verbrauchen im Jahr 140 Kilowattstunden Gas pro Quadratmeter Wohnfläche. Eigentlich sollten sich die fast Eintausend deutschen Gasanbieter also um jeden Kunden bemühen. Ein Großteil der Versorger hielt die Gaspreise zum Jahreswechsel 2018 stabil, doch zukünftige Preissenkungen werden nicht erwartet, denn der Beschaffungspreis für Gas steigt bereits wieder stetig. Dieser Trend bei der Gaspreisentwicklung wird sich bis Ende des Jahres auf viele Gasverträge auswirken. [Gaspreise vergleichen]

2017 hat jeder vierte Gasversorger die Preise um etwa 6% gesenkt, allerdings war das weit weniger als von Marktexperten erwartet wurde. Von den Gaspreissenkungen der letzten Jahre profitierte nur ein Drittel der Haushalte in Deutschland [7 Mio.]. Sie wurden im Schnitt um etwa 90 € oder 6,3 % jährlich entlastet.

Zum 01. Januar 2018 haben 67 Gasanbieter die Anpassung Ihrer Preise angekündigt. Darunter 21 Anbieter, die ihre Preise um durchschnittlich 5% erhöhen. Für einen 3-Personen-Haushalt liegen die Zusatzkosten bei 68 € im Jahr. Betroffen sind 1,9 Millionen deutsche Haushalte.

Erfreulich ist, dass 46 Versorger die Preise um durchschnittlich 5,1% senken. Hiervon profitieren etwa 1,3 Millionen Haushalte mit einer durchschnittlichen Ersparnis von 67 € jährlich.

Energie-Experten bemängeln, dass der jahrelange Sinkflug der Gaspreise im Großhandel nie flächendeckend bei den Verbrauchern angekommen ist. Dafür lassen sich bei einem Gasanbieterwechsel laut Preisbarometer mindestens ein Drittel der Kosten sparen. Immerhin ist die Grundversorgung trotz der Preissenkungen noch immer 56 % teurer als Tarife alternativer Anbieter. Clevere Verbraucher wechseln regelmäßig den Anbieter, suchen sich einen günstigeren aus und nehmen das Begrüßungsgeld mit.

Ticker

Änderung der Gaspreise 2017 & 2018 im Detail

Liste Gaspreissenkungen 2018

Stadtwerke Neumünster [:SWN] erhöhen zum 1. Oktober den Arbeitspreis ihrer Gastarife für Haushaltskunden um etwa 7%. +++ Stadtwerke Wedel erhöhen Arbeitspreis zum 1. Oktober 2018. Mehrkosten von 192 Euro pro Jahr für Musterhaushalt mit 20 000 kWh +++ Die Kunden der Energieversorgung Südbaar müssen sich ab Oktober 2018 auf höhere Gaspreise einstellen [+8,7% auf 7,5 Cent/kWh]. +++ NEW erhöht die Preise um 9,3%. Betroffen sind 4% der 160.000 Gaskunden. +++ Die Erdgaspreise der Stadtwerke in München steigen zum 1. Januar 2018 für Haushalte und Gewerbe um 3,7% +++ Potsdamer EWP-Kunden müssen 2018 tiefer in die Tasche greifen. Die Gaspreise steigen um 0,313 Cent pro Kilowattstunde +++E.on hat erstmals seit Januar 2004 eine Senkung seiner Gaspreise angekündigt. +++ In Niedersachsen sinkt der Gaspreis um 0,22 Cent, in Sachsen-Anhalt um 0,14 Cent pro Kilowattstunde. +++ Die Stadtwerke Jülich erhöhen die Gaspreise wegen gestiegener Netzentgelte. Die Gaskosten bei einem Verbrauch von 20.000 kWh steigen um 40 € im Jahr +++ Bei Infra in Fürth verteuern sich die Gaspreise für den Verbraucher zw. 0,33 Cent und 0,22 Cent pro Kilowattstunde zum neuen Jahr +++Stadtwerke Neu-Isenburg senken die Gaspreise in der Grundversorgung um 2,6% +++ Kunden der Meintal-Werke zahlen in der Grundversorgung 2,7% weniger +++ Bei den Stadtwerken Torgau sinken die Preise um 2,9% +++ Stadtwerke Schwäbisch Hall wollen für Ihr PremiumErdgas ab Januar 2,9% weniger +++ Die Stadtwerke in Schneeberg senken die Gaspreise um 3,1% +++ Kunden der Stadtwerke Bönningheim zahlen 2018 3,2% weniger für Erdgas +++ Der Basis Tarif der Stadtwerke Freudenstadt wird 3,3% billiger +++ Die Energieversorgung Sehnde geht 3,5% mit dem Preis runter +++ Kunden der Stadtwerke Freudenberg sparen 3,8% beim Ruhrpur Gas +++ Stadtwerke Finsterwalde senken den Gaspreis um 3,8% +++ Die Grundversorgung der Stadtwerke Kleve wird ab Januar 3,9% billiger +++ Die Erdgas Preise der Stadtwerke Langen werden ab Januar knapp 4% billiger +++ Die Gaskosten bei den Osterholzer Stadtwerken werden 4,2% günstiger +++ In Dachau sinken die Gaspreise um 4,2% +++ Die Stadtwerke Walldorf haben Preissenkungen um 4,5% angekündigt +++ Die Stadtwerke Burgdorf senken die Gaspreise um 4,7% +++ Bei den Stadtwerke Neustadt wird es ab Januar 4,7% billiger in der Grundversorgung +++ Die Gaspreise der Stadtwerke Wachheit sinken um 4,8% +++ Enterbest Gas in Bielefeld kostet ab 2018 4,9% weniger +++ Die Stadtwerke Delmenhorst senken den Gaspreis 2018 um 4,9% +++ Aktuelle Gaspreise der Stadtwerke Kaiserslautern sinken um 5,2% +++ Ein Gaspreisvergleich bei den Stadtwerken Herborn zeigt einen Preisrückgang um 5,3% +++ Kunden der SW Schneeberg können mit einer Gaspreissenkung um 5,5% rechnen +++ Die Preise für Gas 2018 sinken in Wittenberg um 5,6% +++ Die Gaskosten in Bautzen werden 5,6% billiger +++

Gaspreisentwicklung 2018: Netzentgelte

Gaspreise Entwicklung Netzentgelte 2018

Beim Erdgas sinken die Netzentgelte 2018 voraussichtlich leicht.  Ab 01.01.2018 sinkt dieser Betrag im bundesweiten Durchschnitt [bei einem Verbrauch von 20.000 kWh] um etwa 1% Da die Netznutzungsentgelte regional sehr unterschiedlich sind, lohnt hier eine genaue Betrachtung. Im der Bundesländervergleich ist der Rückgang in Hamburg [-13%] und Schleswig-Holstein [-8%] am größten. Mehr müssen die Gaskunden aus MecklenburgVorpommern [+7%] und BadenWürttemberg [+4%] zahlen.

Rückblick

Gaspreisentwicklung in Deutschland 2000 – 2018

Seit der Liberalisierung des Gasmarktes können Kunden ihren Versorger frei wählen und seit 2010 sind die Gaspreise auch nicht mehr an den Ölpreis gekoppelt, was Spielraum für mehr Wettbewerb gibt. Seit 2012 sind die Gaspreise für Haushaltskunden kontinuierlich gesunken. Nur fielen die Preissenkungen sehr viel geringer aus, als das von Marktexperten und Verbraucherschützern erwartet wurde. Die spürbare Entlastung blieb aus und die Gaspreise für 2018 lagen nur um 1,53 Cent unter dem kWh-Preis von 2009.

Einkaufs- und Verbraucherpreise

Die Einkaufspreise für Gas am Großmarkt sind in den vergangenen Jahren stark gesunken und deutsche Energieversorger kauften ihr Erdgas zu Dumpingpreisen ein, doch bei den Kunden kam die Einsparung kaum an. Das Hamburger Forschungsbüro Energycomment hat im Auftrag der Grünen-Fraktion nachgerechnet und weiß: Deutsche Gaskunden haben 2015 etwa 10% zu viel für ihr Gas gezahlt. Ein durchschnittlicher Haushalt mit 20.000 Kilowattstunden Verbrauch zahlte dementsprechend fast 132 € zu viel. Zusammengerechnet kassierten die Gasversorger im Jahr zusätzliche Gewinne in Höhe von 1,3 Milliarden €, was die Bruttomargen stark steigen ließ. Bereits 2014 warteten die Verbraucher laut Energycomment vergeblich darauf, dass die Versorger ihre Einsparungen weitergeben – immerhin 8 % im Jahresmittel 2014. Die der FAZ vorliegende Studie beziffert den von der Gasindustrie erwirtschafteten Zusatzertrag mit mehr als 1,5 Milliarden Euro. Wie der Autor der Studie, Steffen Bukold, schreibt, seien die Gaspreise im Sommer 2014 im europäischen Großhandel nach zwei stabilen Jahren eingebrochen. Kostete die Kilowattstunde Gas im Großhandel 2013 noch 2,71 Cent, sei der Preis im ersten Halbjahr 2014 auf 2,29 Cent und dann weiter auf 2,14 Cent abgerutscht.

Gaspreise im Keller – Kunden profitieren nicht

Auch 2016 warteten die Kunden weiter auf sinkende Gaspreise. Das Einbrechen der Importpreise hätte zu einem Verbraucher-Endpreis von 5,72 Cent je Kilowattstunde führen müssen, so die Studie. Statt dessen zahlen die Kunden Gaspreise um circa 6,38 Cent. Besonders stark werden die Kunden in den alten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein ausgenommen. Einzig in Berlin sanken die Verbraucherpreise stärker als die Importpreise für Gas.

gaspreisentwicklung chart

Chart: Statistik Entwicklung Gaspreis kWh 2000 – 2018

Entwicklung Gaspreis kWh 2010 – 2015

Jahr
Gaspreis pro kWh
20097,06 Cent
20106,37 Cent
20116,63 Cent
20126,77 Cent
20136,63 Cent
20146,52 Cent
20156,26 Cent
20165,89 Cent
20175,73 Cent
20185,69 Cent
Veränderung
– 19%
Gaspreise Tabelle: BDEW, Gaspreise kWh für private Verbraucher inkl. aller Steuern
Der Gaspreisindex Der Gaspreisindex des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass der durchschnittliche Gaspreis von 2000 bis 2010 um 61 Prozent gestiegen ist und bis 2015 sogar eine Steigerung von fast 80 Prozent erreicht. Der Index für den Gaspreis wird bundesweit ermittelt unter Berücksichtigung des jeweiligen Grundversorgungstarifs, des günstigsten Alternativtarifs des Grundversorgers und die zehn günstigsten Gastarife anderer Anbieter. Berechnet werden die jährlichen Gaskosten eines Vier-Personen-Haushaltes mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden. Eine online Übersicht finden Sie hier.
Günstige Gastarife im Gaspreisvergleich
3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh

40 % Kostenunterschiede bei Gaspreisen

Die Importpreise für Erdgas sind in den vergangenen 2 Jahren um fast 28 % gesunken, die Gaspreise für Haushaltskunden im selben Zeitraum nur um durchschnittlich 2,9 %. Die Preisspanne der Anbieter wird immer größer und das freut den cleveren Verbraucher, denn zwischen dem Grundversorgungstarif und dem günstigstem Angebot liegen in den 100 größten Städten Deutschlands mehr als 40%. Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif. In den 100 größten Städten Deutschlands sparen Verbraucher durchschnittlich 630 € Der größte Unterschied zeigt sich in Schwerin, wer hier noch nie seinen Gasversorger gewechselt hat, kann seine Gasrechnung beim Anbieterwechsel halbieren. Denn bei einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden – was einem gasbeheizten Einfamilienhaus entspricht – zahlt der Kunde im Grundversorgungstarif etwa 1.960 €. Der günstigsten Anbieter berechnet für die selbe Menge Gas nur 960 €.

Aber auch Gaskunden in Leipzig, Frankfurt, Cottbus und Jena können bei einem Wechsel ordentlich sparen. 800 € sind im Jahr möglich. Im bundesweiten Durchschnitt zahlen Gaskunden in den 100 größten Städte im Grundversorgungstarif 630 € mehr als sie müssten. Sogar Kunden, die bei ihrem örtlichen Grundversorger bleiben möchten, können dort durchschnittlich 190 € sparen, wenn sie einen günstigeren Tarif wählen. Auf Preisgarantie, Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist achten TopTarif empfiehlt jedem, der sich nach einem neuen Tarif umsieht, nicht nur auf den Preis zu achten. Wichtig sind neben einem günstigen Gaspreis auch andere Vertragsbestandteile wie kurze Vertragsdauer und Kündigungsfristen und Preisgarantien, die den vertraglich vereinbarten Preis für eine bestimmte Zeitspanne festlegen und Verbrauchern damit Preissicherheit geben. Gaskunden, die noch nie ihren Anbieter gewechselt haben, können ihren Grundversorgungsvertrag mit einer Frist von 2 Wochen kündigen und zu einem anderen Versorger wechseln.

Gaspreisbarometer Deutschland

gaspreise in deutschland Gaskunden können in Deutschland je nach Versorgungsgebiet aus durchschnittlich 98 Anbietern wählen. Für Verbraucher zahlt sich der Wettbewerb aus, denn in fast allen Bundesländern spart ein Gasanbieterwechsel über ein Drittel der Kosten. Und da vorerst nicht mit einer großen Entlastung zu rechnen ist, sollte man die Gaspreisentwicklung im Auge behalten. Ist ein günstigeres Angebot verfügbar, sollte man den Gasanbieter wechseln und dabei auf eine Preisgarantie achten, um so einer weiteren Negativentwicklung entgegen zu wirken. Die Ersparnis wurde für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden errechnet.

Gaspreise für die größten Städte in Deutschland inklusive Ersparnis in %

Gaspreise in Deutschland
Gaspreise BerlinGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single453 €232 €49 %
2 Personen793 €435 €45 %
4 Personen1447 €824 €43 %
Gaspreise HamburgGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single422 €251 €41 %
2 Personen760 €460 €39 %
4 Personen1404 €854 €39 %
Gaspreise MünchenGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single423 €237 €44 %
2 Personen737 €431 €42 %
4 Personen1343 €798 €41 %
Gaspreise HannoverGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single457 €266 €42 %
2 Personen826 €482 €42 %
4 Personen1493 €906 €39 %
Gaspreise KölnGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single472 €258 €45 %
2 Personen795 €461 €42 %
4 Personen1442 €874 €39 %
Gaspreise LeipzigGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single513 €260 €49 %
2 Personen942 €461 €51 %
4 Personen1799 €882 €51 %
Gaspreise DresdenGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single488 €264 €46 %
2 Personen846 €479 €43 %
4 Personen1514 €898 €41 %
Gaspreise FrankfurtGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single478 €252 €47 %
2 Personen862 €453 €47 %
4 Personen1630 €850 €48 %
Gaspreise StuttgartGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single428 €239 €44 %
2 Personen761 €445 €42 %
4 Personen1426 €870 €39 %

Die Gaspreise sind in den letzten zwei Jahren etwas gesunken. Aber nicht in jedem Bundesland profitieren Verbraucher gleichermaßen. Für die gleiche Menge Gas ergeben sich deutschlandweit Preisunterschiede von bis zu 31 %. In Hamburg ist es am günstigsten und die Saarländer zahlen am die höchsten Preise. Das größte Sparpotenzial haben Bewohner des thüringischen Martinroda. Erdgas beim Grundversorger kostet hier bei Alternativanbietern 54 % weniger. Im Vergleich der großen Städte ist in Leipzig und Frankfurt am Main das Sparpotenzial mit 47-49 % besonders hoch.

Strompreise Unterschiede in den Bundesländern

BundeslandØ PreisNetzentgelte 2016
Baden-Württemberg1.199 €333 €
Bayern1.139 €280 €
Berlin1.065 €257 €
Brandenburg1.193 €303 €
Bremen1.136 €270 €
Hamburg962 €286 €
Hessen1.161 €304 €
Mecklenburg-V.1.259 €414 €
Niedersachsen1.151 €294 €
Nordrhein-Westfalen1.231 €325 €
Rheinland-Pfalz1.223 €315 €
Saarland1.393 €423 €
Sachsen1.208 €341 €
Sachsen-Anhalt1.282 €379 €
Schleswig-Holstein1.129 €300 €
Thüringen1.286 €343 €
Deutschland1.185 €314 €

Die TOP 100: In diesen Orten lohnt sich der Vergleich der Gaspreise am meisten

In den 100 deutschen Orten mit dem größten Sparpotenzial beim Gasanbieterwechsel können Kunden ihre Rechnung im Schnitt um jährlich 712 € bzw. 45% reduzieren. In Spitze der Gasvergleiche sind sogar 1075 € [54%, NRW] im Jahr drin. Besonders hoch ist das Sparpotenzial in Wermelskirchen [NRW], Grimmen [MV, 50%] und Andernach [RP, 50%].
In Hessen sparen Verbraucher in besonders vielen Städten mehr als 40% der Kosten, wenn sie aus der Grundversorgung zu einem alternativen Gasanbieter wechseln. Sogar am unteren Ende der Liste der 100 Orte spart eine 4-köpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh durch einen Wechsel zu einem der 10 günstigsten Alternativen Gasanbieter durchschnittlich um 619 € oder 42% [Ansbach, BY].

Quelle: Check24     Gaspreise, Ersparnis]

 

OrtSparpotenzial
WermelskirchenNRW1.075 €54 %
WipperfürthNRW1.075 €55 %
KürtenNRW1.066 €55 %
HückeswagenNRW1.056 €54 %
GrimmenMV792 €50 %
AndernachRP803 €50 %
SchmalkaldenTH1.004 €50 %
WeimarTH857 €50 %
HeinsbergNRW860 €50 %
TroisdorfNRW849 €50 %

Die Gaspreise basieren auf dem Gaspreisindex und bestehen jeweils aus dem Durchschnittspreis der zehn günstigsten Alternativangebote pro Netzgebiet für einen Vierpersonenhaushalt (20.000 kWh).

Die Zusammensetzung des Gaspreises

Gaspreis Zusammensetzung Chart
Der Gaspreis für Endkunden setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Mehr als die Hälfte der Kosten entfallen auf den Gaseinkauf und den Vertrieb des Gasanbieters. Diese Preisbestandteile, kann der Anbieter beeinflussen. Alle anderen Preisbestandteile, wie Steuern oder Netzgebühren, werden von anderen Institutionen festgelegt. Beinahe ein Viertel des Gaspreises bekomm Netzbetreiber für Netzentgelte, Messung und Abrechnung. Die Netzentgelt sollen die Kosten für Bau und Betrieb der Gasleitungen abdecken und deren Höhe wird von der Bundesnetzagentur reguliert. Der Netzbetreiberstellt aber auch den Gaszähler zu Verfügung, ließt den Zählerstand ab und macht die jährliche Abrechnung. Die Gassteuer und die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) bekommt der Staat, der diese auch festlegt.

Was sind Grund- und Arbeitspreis beim Gaspreis?

Die oberhalb beschriebene detaillierte Zusammensetzung des Gaspreises ist den wenigsten Gaskunden bekannt. Bei Abschluss eines Gasvertrages wird stattdessen von einem Grund- und einem Arbeitspreis gesprochen. Der Arbeitspreis wird für die tatsächlich verbrauchte Menge Gas in Rechnung gestellt und wird in in Kilowattstunden gemessen. Der Grundpreis ist ein fester monatlicher Betrag und verbrauchsunabhängig. Er wird also auch berechnet, wenn gar kein Gas verbraucht wird.

Gaspreise vergleichen mit dem Tarifrechner

Sie haben eine Gaspreiserhöhung bekommen? Reagieren Sie mit einem Gaspreisvergleich. Unser Vergleichsrechner zeigt Ihnen die günstigsten Tarife aller am deutschen Markt zugelassenen Gasanbieter. Ihr neuer Tarif ist nur ein paar Klicks entfernt, denn Sie können bei uns direkt wechseln.

3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh

Gaspreise vergleichen

Geben Sie Postleitzahl, Gasverbrauch oder die Wohnungsgröße an. Der Gasrechner findet den günstigsten Tarif mit allen Voreinstellungen für einen sicheren und entspannten Wechsel.

Wechselantrag stellen

Füllen Sie nur ein einziges Formular aus. Dafür brauchen Sie die Zählernummer und Ihre Kundennummer beim jetzigen Gasanbieter. Beides steht auf der letzen Rechnung.

Schon fertig

Den Rest organisiert Ihr neuer Gasanbieter. Er kündigt den Altvertrag und meldet Sie um. Das dauert etwa 6 Wochen und dann wird’s billiger. Es wird nichts umgebaut und sie sitzen nie ohne Gas da.

GASVERGLEICH ENTSPANNT UND SICHER

Unsere Erfahrung und Unabhängigkeit garantieren Ihnen einen Tarif, mit dem Sie glücklich werden und einige hundert Euro im Jahr sparen.

Bester Service

  • komplette Marktübersicht
  • Wechselservice inkl. Kündigung
  • Keine Wechselkosten
  • Keine Lieferunterbrechung
  • Keine Umbauten am Zähler
  • 14 Tage Widerrufsrecht

Höchste Sicherheit

  • Rechner TÜV „SEHR GUT“
  • Geprüfte Gasanbieter
  • Transparente Tarife
  • Kundenbewertungen
  • Testsieger gekennzeichnet
  • Sichere Datenübermittlung

Freundlichste Tarife

  • Unabhängiger Gaspreisvergleich
  • keine Vorauskasse oder Kaution
  • keine Pakettarife
  • Vertragslaufzeit = Preisgarantie
  • kurze Kündigungsfrist

gasanbieter-wechseln Damit Sie Ihren Gasanbieterwechsel ohne Probleme meistern, haben wir in einem Video alle Schritte ausführlich erklärt. Die  Checkliste hilf Ihnen, den richtigen Tarif zu finden und keine Fehler zu machen.

News zu den Gaspreisen

Aktuelles BGH-Urteil zu Gaspreisen

Gasversorger sind dazu verpflichtet, Erdgas möglichst günstig einzukaufen. Das hat der Bundesgerichtshof am 07.04.16 entschieden. Sofern es möglich ist, müssen sie im Interesse der Kunden handeln und die jeweils günstigste Beschaffungsmöglichkeit wählen. Aufgrund einer EU-Richtlinie kann der Grund-versorger nicht mehr nach rein unternehmerischem Gutdünken beschließen, „aber eigene (Bezugs-) Kostensteigerungen an den Kunden weitergeben (…), soweit diese nicht durch Kostensenkungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden.“ Außerdem sei der Versorger aber verpflichtet, „bei einer Tarifanpassung Kostensenkungen ebenso zu berücksichtigen wie Kostenerhöhungen.“ (Az. VIII ZR 71/10)

Gaspreise BGH

Gaspreisentwicklung: Heizen mit Gas rund 40 % teurer als mit Öl

Laut Verivox-Berechnungen zahlte eine 4-köpfige Familie im Einfamilienhaus mit Gasheizung in der letzten Heizperiode im Schnitt 1.147 €. Das ist zwar ein Rückgang um 4% beim Gaspreis gegenüber dem Vorjahr (2014/2015), doch weitaus billiger war das Heizen mit Öl. Hier wurden im Schnitt nur 826 Euro gezahlt - ein Rückgang um immerhin 29%. Dafür sorgte der starke Fall der Ölpreise, die sich in den letzten 2 Jahren mehr als halbiert haben. Die Gaspreise hat in dieser Zeit zwar auch nachgegeben, aber längst nicht so stark. Der Verbraucherpreisindex für Gas steht bei 6,13 Cent je Kilowattstunde im Vergleich zu 6,69 Cent vor 24 Monaten.

Gaspreise, Gaspreisentwicklung Verivox

Ihre Prognose zur Gaspreisentwicklung 2018: Wie teuer wird Erdgas?

Energy Girl
@Faude H.Peter Grundsätzlich sind 2-Jahresverträge nicht ratsam und ob 5,33 Cent günstig sind, lässt sich erst mit Hilfe der PLZ vergleichen. Es gibt Gegenden in D. da wird nur 4,5 Cent gezahlt oder fast 7 Cent. Gibt es noch eine Grundgebühr?
Faude H.Peter
Ich habe von meinen Stadtwerken eine Erdgaspreissenkung erhalten statt 5,69 Ct. und ab 01.12.16 5,33 ct. und dazu ein 2 jähriger Festpreissondervertrag. soll ich den eingehen ???? Wer kann mir raten
Limettensaft zu Ihre Prognose zur Gaspreisentwicklung 2017: Wie teuer wird Erdgas?
Genau 5,28 in Bremen.
Analyst zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Die deutsche Erdgasspeicher sind bis zu 82% gefüllt. Die hohen Gasimporte aus Großbritannien und die vollen Gasspeicher lassen den Ende des Sommers auf ein Rekordtief von etwa 11 EUR/MWh sinken.
S*I*E*B*E*N zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Gas gehört, wie auch Strom, zu den Dingen, die wir brauchen, um unseren Lebensstandard zu erhalten. Demnach hält der Staat ordentlich die Hand auf und verlangt einen beträchtlichen Teil Steuern. Und so hat die Kilowattstunde Gas gerade den Preis, den der Verbaucher noch zahlen kann. Mein Tipp ist: Die Gaspreisentwicklung 2017 bleibt wegen des Wahljahres stabil.
Griesbert zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Die Ölpreise waren lange auf Talfahrt. Die Gaspreise orientieren sich häufig wegen der langfristigen Verträge noch immer am Ölpreis. Im nächsten Jahr dürften die Gaspreise für die Verbraucher auch niedriger ausfallen. Der Rückgang des Gaspreises ist vor allem auf das Überangebot am Markt zurückzuführen, denn ,die USA versorgen sich dank Fracking selbst mit Gas und fallen si als Nachfrager auf dem Weltmarkt aus.
Brünni zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Die Gaspreisentwicklung für Privatkunden ist echt im A****. Heizen mit Gas ist rund 40 Prozent teurer als mit Öl. Ausrede diesmal "teure Netzgelte" Is ja nicht so, das das Öl vom Himmel fällt...
aGrArIus zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Zur Untersuchung der Gaspreisentwicklung wurden in den letzten Jahren einige Studien veröffentlicht. Sie kommen alle zum selben ernüchternden Ergebnis. Die Gaspreise werden bis 2020 deutlich in die Höhe gehen. Man ist sich über das Ausmaß des Anstiegs nicht ganz einig, doch für den Verbraucher stehen keine guten Zeiten an. Die Prognosen für die Entwicklung der Gaspreise schwanken zu zwischen 30% bis knapp 60% Anstieg
im Vergleich zum aktuellen Niveau.
persönlich zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Ich bin Mieter und die haben keine rechtlichen Möglichkeiten, den Vermieter zu einem Wechsel zu zwingen. Gute Argumente under Hinweis auf das Gebot der Wirtschaftlichkeit halfen nix. Ich profitiere also leider nicht von der positiven Gaspreisentwicklung, aber andere auch nicht, wie es scheint.
P. Günther zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Danke für die Einladung eine Prognose für die Gaspreisentwicklung abzugeben. Wie Sie wissen, arbeite seit vielen Jahren in der Branche und empfehle ISPEX, wenn man sich für den Gasmarkt interessiert. Zur aktuellen Prognose: Manche Experten lassen sich wegen des niedrigen Preisniveaus und den sich erholenden Rohölpreisen dazu hinreißen, von einem Ende der Talfahrt bei den Gaspreisen auszugehen. Jedoch sprechen aus meiner Sicht gewichtige Gründe für weiterhin niedrige und sogar noch weiter fallende Gaspreise in der Prognose auszugehen. Gerade das Lieferjahr 2017 und auch der Spotmarkt deuten darauf hin, dass noch Abwärtspotenzial bei der Gaspreisentwicklung vorhanden ist.
Mausii
@semidement Erdgas fiel unter die Marke von zwei US-Dollar und damit auf seinen tiefsten Stand seit 2012. Das ist och eine positive Entwicklung der Gaspreise
semidement zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Zum Thema Gaspreisentwicklung war die Annahme grundsätzlich falsch, dass sich nach Beendigung der Ölpreisbindung das Gas für Endkunden dauerhaft verbilligt. Wegen der stetig steigenden Nachfrage und der wenigen Anbieter ist es eher vorstellbar, dass der Börsenpreis wieder steigt. Zumindest sind angesichts der witterungsbedingten Nachfrage deutlich stärkere Schwankungen wahrscheinlich. Da kann die Entwicklung der Gaspreise noch so positiv sein, entscheidend für den Endverbraucher ist die Bereitschaft der deutschen Anbieter, die Einsparungen weiter zu geben.
Anonym24 zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Positiv auf die Gaspreiseentwicklung hat sich das vorläufige Ende des Gas-Streits zwischen der Ukraine und dem Russen von Gazprom ausgewirkt + milder Winter. Das lässt die Nachfrage sinken, aber nicht die Profitgier der Gasunternehmen und Verkäufer.
Minion71 zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Auch 2016 ist keine großartige Besserung bei den Gaspreisen in Sicht. Nur jeder Dritte Gasanbieter in Deutschland hat angekündigt, die Preise senken zu wollen. Keiner dieser Anbieter hat den Gaspreis dabei um mehr als 5 Prozent gesenkt.
Gaspreisentwicklung Zu zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Tarife der Grundversorger sind oft so gestaltet, dass für einen niedrigeren Verbrauch ein höherer Gaspreis bezahlt werden muss. Wer im Jahr 2000 kWh Haushaltsgas verbraucht, zahlt hier rund ein Drittel mehr für die Kilowattstunde, als bei 20000 kWh. Das Tarifsystem belastet insbesondere diejenigen mit geringem Einkommen. Diese Gaspreisentwicklung und Staffelung ist nicht sozial! Für Benzin an der Tankstelle wird auch kein unterschiedlicher Mengenpreis bezahlt!
Jasper Zu: zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Ähnlich wie vor ein paar Jahren beim Strom verlangen Verbraucher, Verbraucherschützer und Politiker auf allen Ebenen mehr Wettbewerb beim Bezug und dem Verkauf von Gas. In der Praxis scheint es hier noch jede Menge Hürden, Ausreden oder Hemmnisse zu geben. Für die Gaspreisentwicklung war die Liberalisierung erst mal nicht der große Wurf. Jasper
Carl Leon Zu: zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Im April wurde in den USA zum ersten Mal überhaupt mehr Erdgas als Kohle für die Stromgewinnung eingesetzt. Noch liegen die beiden Energieträger mit 31 zu 30 Prozent dicht beisammen. Doch die Schere wird sich weiter öffnen. Der Hauptgrund: Gas ist sehr viel weniger belastend für unsere Umwelt. Gaskraftwerke setzen höchstens halb so viel CO2 frei wie Kohlekraftwerke. So wird Erdgas zu einer "Überbrückungsenergie", weil es den Wechsel von der Kohle zu erneuerbaren Energien erleichtert. Das wird natürlich auch einfluss auf die Entwicklung der Gaspreise haben.
Georg Rausch zu Was hat Ihnen der Gaspreisvergleich 2016 gebracht?
Da ich den Gaspreisvergleich 2016 zum ersten Mal gemacht habe, mehr als die versprochenen 30 Prozentpunkte Rabatt. Mein Bonusprogramm ist an die Vertragszeit gekoppelt und da ein Abrechnungsbonus steht also noch aus.
Hackschnitzel zu Was hat Ihnen der Gaspreisvergleich 2016 gebracht?
Gaspreisvergleich 2016 = 461 Euronen weniger für Heizung
Wutrentner zu Was hat Ihnen der Gaspreisvergleich 2016 gebracht?
Einen Sack voll Arbeit und sonst nix hat der Gaspreisvergleich 2016 gebracht, darum bin ich hier. Darf wieder von vorn anfangen, weil sich der bescheuerte Versorger nie gemeldet hat. Oder V... hat es versaubeutelt.
robodream Zu: zu Sind Preisgarantien bei der aktuellen Gaspreisentwicklung sinnvoll?
Eine Preisgarantie hält zwar die Gaspreisentwicklung auf und kann den Verbraucher vor steigenden Preisen für Erdgas schützen, wenn die Presi jedoch fallen, ist der Kunde in den Allerwertesten… und kann nicht von einer positiven Preisentwicklung profitieren. Ich halte meine die Fristen für Laufzeit und Garantie immer schön kurz.