Gaspreisentwicklung 2017: Trendwende auf dem Gasmarkt

Gaspreise steigen wieder

Nach 3 Jahren fallender Gaspreise hat der Brennstoff aus der Leitung das Preisniveau von vor 5 Jahren erreicht und wird bereits wieder teurer.

Energieexperten sind sich einig, dass der steigende Ölpreis und die seit einem Jahr anhaltenden Gaspreissteigerungen [+26 %] an den Terminbörsen den Gaspreis auch für Verbraucher in die Höhe treiben wird. Verbraucherschützer raten dazu, sich die derzeit günstigen Neuverträge zu sichern und Tarife mit möglichst langer Preisgarantie zu wählen.

Gaspreisentwicklung und Prognose 2017

Aktueller Gaspreis kWh Verbraucher 6,5 Cent
Gaspreis Prognose für Ende 2017 6,9 Cent
Gaspreisentwicklung 12 Monate Trend + 6%
Gaspreis Terminmarkt Jan 2016 – Jan 17 + 26%
Gaspreisentwicklung der letzten 10 Jahre + 6%
Gaspreisentwicklung der letzten 5 Jahre ± 0%
Gaspreisentwicklung der letzten 3 Jahre – 3%
Aktuell günstige Gastarife mit Preisgarantie
3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh
Gaspreise verstehen

Hintergrund zur Gaspreisentwicklung

Wann steigt der Gaspreis?

Obwohl nicht mehr offiziell an den Ölpreis gebunden, reagiert der Gaspreis stark auf andere Energiemarktpreise. Senken die OPEC Staaten zum Beispiel ihre Fördermengen, wird Öl knapp und damit teurer. Stromanbieter, die ölgetriebenen Blockheizkraftwerke und Gaskraftwerke betreiben, kaufen dann vermehrt Gas und treiben damit den Gaspreis nach oben.

Wann fällt der Gaspreis?

Erst wenn die allgemeinen Energiemarktpreise über einen längeren Zeitraum niedrig und die Gasspeicher voll sind, geben die Gasversorger die gesunkenen Einkaufspreise an Ihre Kunden weiter. Das war in den letzten Jahren der Fall, weshalb es zurzeit ausgesprochen günstige Neukunden-Tarife gibt.

Gasanbieter wechseln

Bundeskartellamt fordert: Gaspreise vergleichen und wechseln

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, fordert Verbraucher jetzt auf, durch einen Anbieterwechsel Druck auf die Gasanbieter auszuüben, damit diese die jüngst gefallenen Gasmarkt-Preise in voller Höhe an ihre Kunden weitergeben. Im letzten Jahr profitierten nur etwa 5 Millionen Haushaltskunden von den Gaspreissenkungen und auch nur in Höhe von durchschnittlich 4,5 %.

Das sind bei einem Verbrauch von 18.000 kWh pro Jahr weniger als 70 €. Mit einem Anbieterwechsel, weiß auch das Bundeskartellamt, lassen sich bei gleichem Verbrauch etwa 550 € einsparen. Wie viel Sie an Ihrem Wohnort genau sparen können, erfahren Sie, wenn Sie im folgenden Rechner Postleitzahl und Verbrauch eingeben.

3.600 30 m²
4.800 50 m²
8.800 75 m²
11.500 100 m²
16.000 150 m²
18.000 200 m²
32.000 250 m²
Eigener Verbrauch
kWh
Gaspreisentwicklung

Die letzten Gaspreissenkungen 2017

In Deutschland heizen etwa 20 Millionen Haushalte mit Gas und verbrauchen im Jahr 140 Kilowattstunden Gas pro Quadratmeter Wohnfläche. Eigentlich sollten sich die fast Tausend deutschen Gasanbieter also um jeden Kunden bemühen. Anfang des Jahres hat auch jeder vierte Gasversorger die Preise um etwa 6% gesenkt, allerdings war das weit weniger als von Marktexperten erwartet wurde.
Von den Gaspreissenkungen der letzten Jahre profitierten rund 7 Millionen Haushalte in Deutschland und wurden im Schnitt um etwa 90 € oder 6,3 % jährlich entlastet. In der Spitze waren es sogar über 13 % in Erlangen.

Seit Beginn des Jahres haben allerdings schon wieder 5 Grundversorger Preiserhöhungen angekündigt – im Durchschnitt um rund 7,4 %.

Das Absinken der Gaspreise im Großhandel ist also nie flächendeckend bei den Verbrauchern angekommen. Dafür lassen sich bei einem Gasanbieterwechsel laut Preisbarometer mindestens ein Drittel der Kosten sparen. Immerhin ist die Grundversorgung trotz der Preissenkungen noch immer 56 % teurer als Tarife alternativer Anbieter. Clevere Verbraucher wechseln regelmäßig den Anbieter, suchen sich einen günstigeren aus und nehmen das Begrüßungsgeld mit.

Ticker

Änderung der Gaspreise 2017 im Detail

+++ Die Stadtwerke Düsseldorf senken ihren Gaspreis um 0,29 Cent/kWh. Der neue Tarif gelte ab 1. Mai +++ Würzburg zahlen ab März 8,0 % niedrigere Gaspreise +++ Die Erdgaspreise der Stadtwerke Neuenhaus werden ab April 5,3 % günstiger +++ Die LSW in Niedersachsen reduziert ab März 2017 den Gaspreis um 3,1 % +++ Die Stadtwerke Gaggenau senken die Gaspreise zum Februar um 13,8 % +++ Die Erdgaspreise der Stadtwerke Erlangen werden ab 1.2.2017 um 13,6 % günstiger +++ Die Stadtwerke Holzminden senken die Gaspreise um 10,0 % +++ Niedersachsen. Der Versorger EWE senkt zum Februar die Erdgaspreise um 8,7 % +++ Die Stadtwerke Ramstein-Miesenbach senken zum Februar den Gaspreis um 4,3 % +++ envia senkt in Sachsen die Gaspreise um 10,4 % +++ Die Erdgaspreise von E.ON werden ab 1. Januar 2017 in Nordrhein-Westfalen 10,6 % günstiger +++ EnBW senkt in Baden-Württemberg zum 1. Januar die Gaspreise um 12,2 % +++ FrankfurtMainova senkt zum 1. Januar 2017 die Gaspreise in Frankfurt im Classic-Tarif um 0,27 Cent pro kWh. 3-Personen-Haushalt (20.000 kWh) spart fast 55 € oder 3,5 % pro Jahr.

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Weitere Änderungen der Gaspreise 2016/2017 im Detail

+++ München. Die Stadtwerke München (SWM) senken den Preis für Erdgas zum 01. Dezember. Kunden mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahlen damit z.B. im Tarif M-Erdgas M knapp 148 Euro weniger. Das entspricht einer Preissenkung von rund 12,7 % +++ Gaspreise sinken in Potsdam für die Endverbraucher um 0,91 Cent pro kWh (ca. 13 %) +++ Bremen. Der Versorger SWB senkt zum 2. Mal in diesem Jahr die Erdgaspreise. Ab 1. November 2016 zahlen Gaskunden pro Kilowattstunde 5,28 Cent (brutto) statt wie derzeit 5,59 Cent. Der monatliche Grundpreis bleibt stabil +++ Kiel. Die Stadtwerke Kiel senken zum 1. Oktober 2016 den Gaspreis im Grundversorgungstarif um 0,35 Cent pro Kilowattstunde (brutto) +++ Stadtwerke Heidelberg reduzieren kWh-Preis um 0,49 Cent/kWh brutto (5,7 %) +++  Göttingen. Die Harz Energie GmbH & Co. KG senkt das zweite Jahr in Folge vor der Heizperiode die Erdgaspreise. Mehr als 7000 Privathaushalte im Untereichsfeld sparen durch diese Gaspreisentwicklung bis zu 10 % ihrer Gaskosten. +++ Ahlen. Die Stadtwerke Ahlen GmbH senkt ab dem 1. Januar 2017 erneut die Gaspreise im Haushalts- und Gewerbekundenbereich, unter anderem im Grundversorgungstarif um 0,36 Cent brutto pro Kilowattstunde. Die monatlichen Grundpreise bleiben weiterhin konstant. +++ Fröndenberg. Gaspreise sinken um 0,357 Cent je Kilowattstunde: Rechnung wird 2017 etwa 70 € im Jahr günstiger +++ Rees. Bereits im vierten Jahr in Folge werden die Stadtwerke Rees den Gaspreis zum 1. Januar 2017 reduzieren. Der Arbeitspreis wird um 0,1 ct./kWh brutto in allen Tarifen gesenkt. +++ Köthen. Die Köthen Energie GmbH senkt ihre Gaspreise zum 1. Januar 2017 um geht 0,36 Cent pro Kilowattstunde (brutto). +++ Zweibrücken. Stadtwerke senken zum 1. Januar den Gaspreis um netto 0,4 Cent|kWh +++ Bereits zum zweiten Mal in Folge senken die Stadtwerke Gronau die Gaspreise, und zwar zum Januar 2017 um 0,42 Cent brutto pro Kilowattstunde (kWh) +++ Gaspreise sinken beim Energieversorger in Niebüll und Leck um rund 90 € im Jahr. +++ Für 8.000 Kunden der Stadtwerke Bernburg sinken die Gaspreise zum 1. Januar 2017 um 0,42 Cent je Kilowattstunde. +++ Die Energie- und Wasserversorgung (BEW)in Bocholt senkt zum 1. Januar sowohl den Strom- als auch den Gaspreis. Ein durchschnittlicher Haushalt spare dadurch insgesamt über 180 Euro im Jahr +++ Die Stadtwerke Werl senken zum 1. Januar den Arbeitspreis bei einer gleichzeitigen Erhöhung des Grundpreises. Der Durchschnittshaushalt in der Grundversorgung spart ca. 76 Euro pro Jahr. +++ Die Erdgaspreise der Stadtwerke Landshut werden ab 1. Januar 2017 erneut günstiger. Dafür müssen die Verbraucher für den Strom mehr bezahlen. +++ Zum 1. Januar 2017 senken die Energiewerke EWI in Isernhagen die Erdgaspreise. Der Arbeitspreis für eine Kilowattstunde verringert sich um 0,5 Cent. +++ Stadtwerke Erding EVE senken den Gaspreiszum Jahreswechsel um gut 5 % +++ Die Stadwerke Winsen senken zum 1. Januar den Gaspreis. Je Kilowattstunde müssen die Kunden 0,31 Cent weniger zahlen +++ Die Stadtwerke Witten senken den Gaspreis zum 1. Januar um knapp 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Hausbesitzer könnten um die 120 € jährlich sparen, Mieter einer Wohnung rund 50 € +++ Der Energieversorger WEVG Salzgitter senkt zum 1. Januar die Preise für Erdgas um 0,36 Cent pro Kilowattstunde +++ Bonn. Die Stadtwerke Bonn haben zum 1. September 2016 eine Senkung der Gaspreise um 8,5% angekündigt.+++ Essen. Die Stadtwerke Essen senken zum 1. Oktober 2016 ihre Gaspreise. Kunden zahlen dann für die Kilowattstunde 0,37 Cent und somit rund 6 % weniger als bisher. Je nach Verbrauch und Tarif sind das pro Jahr Einsparungen zwischen 40 und über 250 Euro. +++ Stuttgart. Die EnBW senkt die Gaspreise für Haushaltskunden zum 1. Oktober 2016. Der Grundversorgungstarif sinkt von 6,65 Ct/kWh auf 5,75 Ct/kWh (brutto), der monatliche Grundpreis steigt hingegen von 8,03 Euro auf 8,53 Euro, teilte die EnBW mit. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh spare ein Haushalt 174 € oder circa 12 % jährlich. Bis April 2018 will der Gasversorger die Preise nicht wieder erhöhen +++ Porta Westfalica. Die Kunden der Stadtwerke Porta zahlen ab 1. Oktober 2016 für ihr Erdgas 0,36 Cent pro Kilowattstunde weniger. +++ Görlitz. Kunden des Görlitzer Versorgers SWG können sich freuen: Die Gaspreise fallen ab 1. Oktober 2016 um 0,952 Cent/kWh brutto. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20.000 kWh bedeutet das bei dieser Gaspreisentwicklung eine jährliche Einsparung von 190,40 € brutto. +++ Steinfurt. Zum 1. Oktober 2016, zum Beginn der Heizsaison, kündigen die Stadtwerke Steinfurt eine Senkung um 10 % an.+++ Altena. Die Stadtwerke Altena senken zum Stichtag 1. Oktober 2016 die Gaspreise um 10 %. Der Bruttopreis für eine Kilowattstunde Erdgas war zuletzt vor Jahresfrist gesenkt worden und lag seitdem bei 6,01 Cent. Zum 1. Oktober sinkt er auf 5,41 Cent.+++ Weilheim. Die „Energie GmbH“ der Stadtwerke Weilheim (SWE) senkt zum 1. Oktober 2016 die Gaspreise um 8,2 %. Die Kilowattstunde Erdgas kostet für Privatkunden dann 4,50 Cent brutto. +++ Herten. Die Hertener Stadtwerke senken ihre Erdgaspreise zum 01.10.2016 in der Grundversorgung um 0,3 Cent pro Kilowattstunde (brutto).+++ Solingen. Die Gaskunden der Stadtwerke Solingen, sowohl aus der Grundversorgung als auch mit Sonderverträgen, bekommen noch vor der kommenden Heizperiode eine Preisanpassung. Zum 1. Oktober 2016 sinken die Gaspreise um 0,4 Cent pro Kilowattstunde (brutto).+++ Schaumburg. Es ist bereits der zweite Preissenkung in diesem Jahr. Die Stadtwerke Schaumburg-Lippe senken ihre Gaspreise zum 1. Oktober 2016 um weitere 0,24 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Insgesamt melden die Stadtwerke einen Rückgang um 7 % im 2016 bei den Erdgaspreisen.+++ Weserbergland. Zum 1. Oktober 2016 werden die Gaspreise bei den Stadtwerken Weserbergland um durchschnittlich 7 % gesenkt. Bei gleichbleibendem Grundpreis sinkt der Arbeitspreis um 0,44 Cent brutto je Kilowattstunde (kWh-Preis). Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 22.000 Kilowattstunden spare bei der Gaspreisentwicklung knapp 100 Euro im Jahr.+++ Weißwasser. Die Stadtwerke Weißwasser GmbH (SWW) senken zum 1. Oktober 2016 die Gaspreise in ihrem Versorgungsgebiet um 0,533 Cent (brutto) pro Kilowattstunde. Von der Preissenkung profitieren alle Kunden in der Grundversorgung sowie die Kunden in den Sondertarifen GasVario und GasConstant.

Kosten für den durchschnittlichen Gasverbrauch eines 3-Personen-Haushalts in Berlin

Gaspreise für 2017 vergleichen: Es geht auch günstiger

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Rückblick

Gaspreisentwicklung in Deutschland

Seit der Liberalisierung des Gasmarktes können Kunden ihren Versorger frei wählen und seit 2010 sind die Gaspreise auch nicht mehr an den Ölpreis gekoppelt, was Spielraum für mehr Wettbewerb gibt.

2015 und 2016 sind die Gaspreise für Haushaltskunden etwas gesunken. Nur fielen die Preissenkungen sehr viel geringer aus, als das von Marktexperten und Verbraucherschützern erwartet wurde. Die spürbare Entlastung blieb aus und die Gaspreise für 2015 lagen nur um 1% unter dem Vorjahreswert.

Zu Jahresbeginn 2015 senkten endlich 60 Gasversorger ihre Preise und pro Quartal kamen noch einmal 10-20 dazu. Bei bundesweit über 965 Gasanbietern bleibt der Preisnachlass aber auf rund ein Zehntel des Marktes beschränkt. Zum Jahreswechsel 2016 hatten 181 Gasversorger Preissenkungen von durchschnittlich 4,5% angekündigt. Einige wenige folgten im Februar, März und April.

Einkaufs- und Verbraucherpreise

Deutsche Energieversorger kauften Gas zu Dumpingpreisen ein, gaben die Ersparnis aber nicht an ihre Kunden weiter. Laut Energycomment-Studie zahlten Privathaushalte 2015 im Schnitt 132 € zu viel für Gas.

Die Einkaufspreise für Gas am Großmarkt sind in den vergangenen Jahren stark gesunken, doch bei den Kunden kam die Einsparung kaum an. Das Hamburger Forschungsbüro Energycomment hat im Auftrag der Grünen-Fraktion nachgerechnet und weiß: Deutsche Gaskunden haben 2015 etwa 10 % zu viel für ihr Gas gezahlt.
Ein durchschnittlicher Haushalt mit 20.000 Kilowattstunden Verbrauch zahlte dementsprechend fast 132 € zu viel. Zusammengerechnet kassierten die Gasversorger im vergangenen Jahr zusätzliche Gewinne in Höhe von 1,3 Milliarden €, was die Bruttomargen stark steigen ließ.

Bereits 2014 warteten die Verbraucher laut Energycomment vergeblich darauf, dass die Versorger ihre Einsparungen weitergeben – immerhin 8 % im Jahresmittel 2014. Die der FAZ vorliegende Studie beziffert den von der Gasindustrie erwirtschafteten Zusatzertrag mit mehr als 1,5 Milliarden Euro. Wie der Autor der Studie, Steffen Bukold, schreibt, seien die Gaspreise im Sommer 2014 im europäischen Großhandel nach zwei stabilen Jahren eingebrochen. Kostete die Kilowattstunde Gas im Großhandel 2013 noch 2,71 Cent, sei der Preis im ersten Halbjahr 2014 auf 2,29 Cent und dann weiter auf 2,14 Cent abgerutscht.

Gaspreise im Keller – Kunden profitieren nicht

Auch 2016 warteten die Kunden weiter auf sinkende Gaspreise. Das Einbrechen der Importpreise hätte zu einem Verbraucher-Endpreis von 5,72 Cent je Kilowattstunde führen müssen, so die Studie. Statt dessen zahlen die Kunden Gaspreise um circa 6,38 Cent. Besonders stark werden die Kunden in den alten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein ausgenommen. Einzig in Berlin sanken die Verbraucherpreise stärker als die Importpreise für Gas.

gaspreisentwicklung chart

Chart: Statistik Entwicklung Gaspreis kWh 2000 – 2015

Entwicklung Gaspreis kWh 2010 – 2015

Gaspreis in Cent je kWh
Haushalte
Industrie
20105,683,40
20116,143,62
20126,433,47
20136,753,76
20146,803,37
20156,793,08
Veränderung
+ 19,5 %
– 9,4 %
Gaspreise Tabelle: Statistisches Bundesamt, Gaspreise kWh für private Verbraucher inkl. aller Steuern, Gaspreise kWh für Industriekunden inkl. Verbrauchssteuern, ohne Mehrwertsteuer

Der Gaspreisindex

Der Gaspreisindex des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass der durchschnittliche Gaspreis von 2000 bis 2010 um 61 Prozent gestiegen ist und bis 2015 sogar eine Steigerung von fast 80 Prozent erreicht.

Der Index für den Gaspreis wird bundesweit ermittelt unter Berücksichtigung des jeweiligen Grundversorgungstarifs, des günstigsten Alternativtarifs des Grundversorgers und die zehn günstigsten Gastarife anderer Anbieter. Berechnet werden die jährlichen Gaskosten eines Vier-Personen-Haushaltes mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden. Eine online Übersicht finden Sie hier.

 

40 % Kostenunterschiede bei Gaspreisen

Die Importpreise für Erdgas sind in den vergangenen 2 Jahren um fast 28 % gesunken, die Gaspreise für Haushaltskunden im selben Zeitraum nur um durchschnittlich 2,9 %. Die Preisspanne der Anbieter wird immer größer und das freut den cleveren Verbraucher, denn zwischen dem Grundversorgungstarif und dem günstigstem Angebot liegen in den 100 größten Städten Deutschlands mehr als 40 %. Das zeigt eine Auswertung des Vergleichsportals TopTarif.

In den 100 größten Städten Deutschlands sparen Verbraucher durchschnittlich 630 €

Der größte Unterschied zeigt sich in Schwerin, wer hier noch nie seinen Gasversorger gewechselt hat, kann seine Gasrechnung beim Anbieterwechsel halbieren. Denn bei einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden – was einem gasbeheizten Einfamilienhaus entspricht – zahlt der Kunde im Grundversorgungstarif etwa 1.960 €. Der günstigsten Anbieter berechnet für die selbe Menge Gas nur 960 €.

Aber auch Gaskunden in Leipzig, Frankfurt, Cottbus und Jena können bei einem Wechsel ordentlich sparen. 800 € sind im Jahr möglich. Im bundesweiten Durchschnitt zahlen Gaskunden in den 100 größten Städte im Grundversorgungstarif 630 € mehr als sie müssten. Sogar Kunden, die bei ihrem örtlichen Grundversorger bleiben möchten, können dort durchschnittlich 190 € sparen, wenn sie einen günstigeren Tarif wählen.

Auf Preisgarantie, Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist achten
TopTarif empfiehlt jedem, der sich nach einem neuen Tarif umsieht, nicht nur auf den Preis zu achten. Wichtig sind neben einem günstigen Gaspreis auch andere Vertragsbestandteile wie kurze Vertragsdauer und Kündigungsfristen und Preisgarantien, die den vertraglich vereinbarten Preis für eine bestimmte Zeitspanne festlegen und Verbrauchern damit Preissicherheit geben. Gaskunden, die noch nie ihren Anbieter gewechselt haben, können ihren Grundversorgungsvertrag mit einer Frist von 2 Wochen kündigen und zu einem anderen Versorger wechseln.

 

Gaspreisbarometer Deutschland

gaspreise in deutschland
Gaskunden können in Deutschland je nach Versorgungsgebiet aus durchschnittlich 98 Anbietern wählen. Für Verbraucher zahlt sich der Wettbewerb aus, denn in fast allen Bundesländern spart ein Gasanbieterwechsel über ein Drittel der Kosten. Und da vorerst nicht mit einer großen Entlastung zu rechnen ist, sollte man die Gaspreisentwicklung im Auge behalten. Ist ein günstigeres Angebot verfügbar, sollte man den Gasanbieter wechseln und dabei auf eine Preisgarantie achten, um so einer weiteren Negativentwicklung entgegen zu wirken. Die Ersparnis wurde für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden errechnet.

Gaspreise für die größten Städte in Deutschland inklusive Ersparnis in %

Gaspreise in Deutschland
Gaspreise BerlinGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single453 €232 €49 %
2 Personen793 €435 €45 %
4 Personen1447 €824 €43 %
Gaspreise HamburgGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single422 €251 €41 %
2 Personen760 €460 €39 %
4 Personen1404 €854 €39 %
Gaspreise MünchenGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single423 €237 €44 %
2 Personen737 €431 €42 %
4 Personen1343 €798 €41 %
Gaspreise HannoverGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single457 €266 €42 %
2 Personen826 €482 €42 %
4 Personen1493 €906 €39 %
Gaspreise KölnGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single472 €258 €45 %
2 Personen795 €461 €42 %
4 Personen1442 €874 €39 %
Gaspreise LeipzigGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single513 €260 €49 %
2 Personen942 €461 €51 %
4 Personen1799 €882 €51 %
Gaspreise DresdenGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single488 €264 €46 %
2 Personen846 €479 €43 %
4 Personen1514 €898 €41 %
Gaspreise FrankfurtGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single478 €252 €47 %
2 Personen862 €453 €47 %
4 Personen1630 €850 €48 %
Gaspreise StuttgartGrund-VersorgerGünstigstergespart
Single428 €239 €44 %
2 Personen761 €445 €42 %
4 Personen1426 €870 €39 %

Die Gaspreise sind in den letzten zwei Jahren etwas gesunken. Aber nicht in jedem Bundesland profitieren Verbraucher gleichermaßen. Für die gleiche Menge Gas ergeben sich deutschlandweit Preisunterschiede von bis zu 31 %. In Hamburg ist es am günstigsten und die Saarländer zahlen am die höchsten Preise.

Das größte Sparpotenzial haben Bewohner des thüringischen Martinroda. Erdgas beim Grundversorger kostet hier bei Alternativanbietern 54 % weniger. Im Vergleich der großen Städte ist in Leipzig und Frankfurt am Main das Sparpotenzial mit 47-49 % besonders hoch.

Strompreise Unterschiede in den Bundesländern

BundeslandØ PreisNetzentgelte 2016
Baden-Württemberg1.199 €333 €
Bayern1.139 €280 €
Berlin1.065 €257 €
Brandenburg1.193 €303 €
Bremen1.136 €270 €
Hamburg962 €286 €
Hessen1.161 €304 €
Mecklenburg-V.1.259 €414 €
Niedersachsen1.151 €294 €
Nordrhein-Westfalen1.231 €325 €
Rheinland-Pfalz1.223 €315 €
Saarland1.393 €423 €
Sachsen1.208 €341 €
Sachsen-Anhalt1.282 €379 €
Schleswig-Holstein1.129 €300 €
Thüringen1.286 €343 €
Deutschland1.185 €314 €

Die TOP 100: In diesen Orten lohnt sich der Vergleich der Gaspreise am meisten

In den 100 deutschen Orten mit dem größten Sparpotenzial beim Gasanbieterwechsel reduzieren die Kunden ihre Rechnung im Schnitt um jährlich 742 € bzw. 45 %. In Spitze sind sogar 1.152 € (54 %) im Jahr drin. Besonders hoch ist das Sparpotenzial in Martinroda (TH), Hückeswagen (NRW) und Hörselberg-Hainich (TH).

Selbst am unteren Ende der Liste der 100 Orte spart eine 4-köpfige Familie durch einen Wechsel zu einem der 10 günstigsten Alternativanbieter durchschnittlich um 649 € oder 44 % (Plankstadt, Baden-Württemberg). Niedersachsen platziert sich in den Top 100 nur mit einer Gemeinde: In Stade sparen Verbraucher im Schnitt der zehn günstigsten Alternativanbieter durch einen Anbieterwechsel 651 Euro
Download der TOP 100 (PDF)

OrtSparpotenzial
MartinrodaTH1.152 €54 %
HückeswagenNRW1.091 €55 %
Hörselberg-HainichTH1.053 €56 %
SchwerinMV951 €49 %
Neustadt an der OrlaTH951 €47 %
BischweierBW923 €51 %
HoyerswerdaSN886 €51 %
WittichenauSN874 €52 %
WeimarTH874 €51 %
TreuchtlingenBY864 €47 %

Die Gaspreise basieren auf dem CHECK24-Gaspreisindex und bestehen jeweils aus dem Durchschnittspreis der zehn günstigsten Alternativangebote pro Netzgebiet für einen Vierpersonenhaushalt (20.000 kWh).

 

Die Zusammensetzung des Gaspreises

Zusammensetzung der Gaspreise Der Gaspreis für Endkunden setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Mehr als die Hälfte der Kosten entfallen auf den Gaseinkauf und den Vertrieb des Gasanbieters. Diese Preisbestandteile, kann der Anbieter beeinflussen. Alle anderen Preisbestandteile, wie Steuern oder Netzgebühren, werden von anderen Institutionen festgelegt.

Beinahe ein Viertel des Gaspreises bekomm Netzbetreiber für Netzentgelte, Messung und Abrechnung. Die Netzentgelt sollen die Kosten für Bau und Betrieb der Gasleitungen abdecken und deren Höhe wird von der Bundesnetzagentur reguliert. Der Netzbetreiberstellt aber auch den Gaszähler zu Verfügung, ließt den Zählerstand ab und macht die jährliche Abrechnung.

Die Gassteuer und die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) bekommt der Staat, der diese auch festlegt.

Was sind Grund- und Arbeitspreis beim Gaspreis?

Die oberhalb beschriebene detaillierte Zusammensetzung des Gaspreises ist den wenigsten Gaskunden bekannt. Bei Abschluss eines Gasvertrages wird stattdessen von einem Grund- und einem Arbeitspreis gesprochen.
Der Arbeitspreis wird für die tatsächlich verbrauchte Menge Gas in Rechnung gestellt und wird in in Kilowattstunden gemessen. Der Grundpreis ist ein fester monatlicher Betrag und verbrauchsunabhängig. Er wird also auch berechnet, wenn gar kein Gas verbraucht wird.

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Erdgas News: Nachrichten zum Thema Gaspreise

Gaspreisentwicklung: Heizen mit Gas rund 40 % teurer als mit Öl

Laut Verivox-Berechnungen zahlte eine 4-köpfige Familie im Einfamilienhaus mit Gasheizung in der letzten Heizperiode im Schnitt 1.147 €. Das ist zwar ein Rückgang um 4 % beim Gaspreis gegenüber dem Vorjahr (2014/2015), doch weitaus billiger war das Heizen mit Öl. Hier wurden im Schnitt nur 826 Euro gezahlt – ein Rückgang um immerhin 29 %. Dafür sorgte der starke Fall der Ölpreise, die sich in den letzten 2 Jahren mehr als halbiert haben. Der Gaspreis hat in dieser Zeit zwar auch nachgegeben, aber längst nicht so stark.

Der Verivox-Verbraucherpreisindex für Gas steht bei 6,13 Cent je Kilowattstunde im Vergleich zu 6,69 Cent vor 24 Monaten. Das ist ein Rückgang um 8,4 %. Im gleichen Zeitraum sind die Importpreise für Erdgas aber um fast 28 % gesunken (Quelle: TopTarif).In den vergangenen 12 Monaten wurde Gas um gut 6 % günstiger. Heizöl kostet aktuell rund 51 Euro je 100 Liter und ist damit circa 39 % billiger als vor 2 Jahren und 19 % günstiger als vor einem Jahr.

Gaspreisentwicklung: Erdgas wurde 2015 für Haushaltskunden in der EU im Schnitt billiger

Europäische Haushalte mussten im zweiten Halbjahr 2015 durchschnittlich 1,7 % weniger für Erdgas ausgeben, geht aus Eurostat-Daten vom Mai 2016 hervor.

Die Gaspreise lagen im EU-Schnitt bei 7,1 Cent pro Kilowattstunde. Am meisten mussten Haushalte in Schweden (11,7 Cent), Portugal (9,8 Cent) und Spanien (9,3 Cent) bezahlen, am wenigsten in Rumänien (3,4 Cent pro 100 kWh), Ungarn (3,5 Cent), Estland (3,8 Cent) und Bulgarien (3,9 Cent). In Deutschland kostete die Kilowattstunde Gas im zweiten Halbjahr 2015 6,8 Cent.

Gaspreise: Sparen ohne Bonus – Verbraucherportal rechnet nach

Der Kampf um den Gaskunden wird oft über Bonuszahlungen für Neukunden ausgetragen. Doch auch Tarife, die ohne Rabatte auskommen, wurden laut Energiemarktreport des Verbraucherportals Verivox zuletzt günstiger und beliebter. Tarife ohne Boni sanken demnach im Jahresverlauf um etwa 12 %. Für einen Haushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 kWh fielen die Kosten von 1089 € auf 961 €. Bei den günstigsten Tarifen mit Bonus betrug der Preisrückgang 9 %.

Preissenkungen machen Gastarife attraktiver

Bei den Gastarifen wählt jeder fünfte Verbraucher ein Angebot ohne Neukundenbonus – 18 % mehr als im Vorjahr. Im Kommentar zur Studie heißt es „Der Preis ist und bleibt für viele Verbraucher das wichtigste Argument bei der Wahl des Energieanbieters. Bonuszahlungen für Neukunden sind deshalb für viele Kunden attraktiv. Immer häufiger finden Versorger und Kunden aber auch ohne einmalige Rabatte zueinander.“

Aktuelles BGH-Urteil zu Gaspreisen

Gasversorger sind dazu verpflichtet, Erdgas möglichst günstig einzukaufen. Das hat der Bundesgerichtshof am 07.04.16 entschieden. Sofern es möglich ist, müssen sie im Interesse der Kunden handeln und die jeweils günstigste Beschaffungsmöglichkeit wählen. Aufgrund einer EU-Richtlinie kann der Grund-versorger nicht mehr nach rein unternehmerischem Gutdünken beschließen, „aber eigene (Bezugs-) Kostensteigerungen an den Kunden weitergeben (…), soweit diese nicht durch Kostensenkungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden.“ Außerdem sei der Versorger aber verpflichtet, „bei einer Tarifanpassung Kostensenkungen ebenso zu berücksichtigen wie Kostenerhöhungen.“ (Az. VIII ZR 71/10)

Gaspreisentwicklung -Wo geht die Reise hin?

Die Energiepreise waren in den letzten Jahren starken Schwankungen unterworfen, nicht zuletzt durch den Einfluss der Konjunkturkrise und der Abhängigkeit von den Ölpreisen. So konnten wirtschaftliche Entwicklungen, die den Ölpreis betrafen mit einem Abstand von annähernd einem halben Jahr zu Preisaufschlägen oder -senkungen von ungefähr 25 % führen, wie das Statistische Bundesamt errechnete. Seit einiger Zeit werden die Erdgaspreise aufgrund neuer rechtlicher Bestimmungen von der Veränderung der Ölpreise abgekoppelt, weshalb die Erdgaspreise weniger schwanken.
In Zukunft werden vor allem außenpolitische Ereignisse und neue Erdgas Gewinnungsmethoden auf den Preis Einfluss haben.

 

Ihre Prognose zur Gaspreisentwicklung 2017: Wie teuer wird Erdgas?

Energy Girl
@Faude H.Peter Grundsätzlich sind 2-Jahresverträge nicht ratsam und ob 5,33 Cent günstig sind, lässt sich erst mit Hilfe der PLZ vergleichen. Es gibt Gegenden in D. da wird nur 4,5 Cent gezahlt oder fast 7 Cent. Gibt es noch eine Grundgebühr?
Faude H.Peter
Ich habe von meinen Stadtwerken eine Erdgaspreissenkung erhalten statt 5,69 Ct. und ab 01.12.16 5,33 ct. und dazu ein 2 jähriger Festpreissondervertrag. soll ich den eingehen ???? Wer kann mir raten
Limettensaft zu Ihre Prognose zur Gaspreisentwicklung 2017: Wie teuer wird Erdgas?
Genau 5,28 in Bremen.
Analyst zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Die deutsche Erdgasspeicher sind bis zu 82% gefüllt. Die hohen Gasimporte aus Großbritannien und die vollen Gasspeicher lassen den Ende des Sommers auf ein Rekordtief von etwa 11 EUR/MWh sinken.
S*I*E*B*E*N zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Gas gehört, wie auch Strom, zu den Dingen, die wir brauchen, um unseren Lebensstandard zu erhalten. Demnach hält der Staat ordentlich die Hand auf und verlangt einen beträchtlichen Teil Steuern. Und so hat die Kilowattstunde Gas gerade den Preis, den der Verbaucher noch zahlen kann. Mein Tipp ist: Die Gaspreisentwicklung 2017 bleibt wegen des Wahljahres stabil.
Griesbert zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Die Ölpreise waren lange auf Talfahrt. Die Gaspreise orientieren sich häufig wegen der langfristigen Verträge noch immer am Ölpreis. Im nächsten Jahr dürften die Gaspreise für die Verbraucher auch niedriger ausfallen. Der Rückgang des Gaspreises ist vor allem auf das Überangebot am Markt zurückzuführen, denn ,die USA versorgen sich dank Fracking selbst mit Gas und fallen si als Nachfrager auf dem Weltmarkt aus.
Brünni zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Die Gaspreisentwicklung für Privatkunden ist echt im A****. Heizen mit Gas ist rund 40 Prozent teurer als mit Öl. Ausrede diesmal "teure Netzgelte" Is ja nicht so, das das Öl vom Himmel fällt...
aGrArIus zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Zur Untersuchung der Gaspreisentwicklung wurden in den letzten Jahren einige Studien veröffentlicht. Sie kommen alle zum selben ernüchternden Ergebnis. Die Gaspreise werden bis 2020 deutlich in die Höhe gehen.Man ist sich über das Ausmaß des Anstiegs nicht ganz einig, doch für den Verbraucher stehen keine guten Zeiten an. Die Prognosen für die Entwicklung der Gaspreise schwanken zu zwischen 30% bis knapp 60% Anstieg
im Vergleich zum aktuellen Niveau.
persönlich zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Ich bin Mieter und die haben keine rechtlichen Möglichkeiten, den Vermieter zu einem Wechsel zu zwingen. Gute Argumente under Hinweis auf das Gebot der Wirtschaftlichkeit halfen nix. Ich profitiere also leider nicht von der positiven Gaspreisentwicklung, aber andere auch nicht, wie es scheint.
P. Günther zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Danke für die Einladung eine Prognose für die Gaspreisentwicklung abzugeben. Wie Sie wissen, arbeite seit vielen Jahren in der Branche und empfehle ISPEX, wenn man sich für den Gasmarkt interessiert. Zur aktuellen Prognose: Manche Experten lassen sich wegen des niedrigen Preisniveaus und den sich erholenden Rohölpreisen dazu hinreißen, von einem Ende der Talfahrt bei den Gaspreisen auszugehen. Jedoch sprechen aus meiner Sicht gewichtige Gründe für weiterhin niedrige und sogar noch weiter fallende Gaspreise in der Prognose auszugehen. Gerade das Lieferjahr 2017 und auch der Spotmarkt deuten darauf hin, dass noch Abwärtspotenzial bei der Gaspreisentwicklung vorhanden ist.
Mausii
@semidement Erdgas fiel unter die Marke von zwei US-Dollar und damit auf seinen tiefsten Stand seit 2012. Das ist och eine positive Entwicklung der Gaspreise
semidement zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Zum Thema Gaspreisentwicklung war die Annahme grundsätzlich falsch, dass sich nach Beendigung der Ölpreisbindung das Gas für Endkunden dauerhaft verbilligt. Wegen der stetig steigenden Nachfrage und der wenigen Anbieter ist es eher vorstellbar, dass der Börsenpreis wieder steigt. Zumindest sind angesichts der witterungsbedingten Nachfrage deutlich stärkere Schwankungen wahrscheinlich. Da kann die Entwicklung der Gaspreise noch so positiv sein, entscheidend für den Endverbraucher ist die Bereitschaft der deutschen Anbieter, die Einsparungen weiter zu geben.
Anonym24 zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Positiv auf die Gaspreiseentwicklung hat sich das vorläufige Ende des Gas-Streits zwischen der Ukraine und dem Russen von Gazprom ausgewirkt + milder Winter. Das lässt die Nachfrage sinken, aber nicht die Profitgier der Gasunternehmen und Verkäufer.
Minion71 zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Auch 2016 ist keine großartige Besserung bei den Gaspreisen in Sicht. Nur jeder Dritte Gasanbieter in Deutschland hat angekündigt, die Preise senken zu wollen. Keiner dieser Anbieter hat den Gaspreis dabei um mehr als 5 Prozent gesenkt.
Gaspreisentwicklung Zu zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Tarife der Grundversorger sind oft so gestaltet, dass für einen niedrigeren Verbrauch ein höherer Gaspreis bezahlt werden muss. Wer im Jahr 2000 kWh Haushaltsgas verbraucht, zahlt hier rund ein Drittel mehr für die Kilowattstunde, als bei 20000 kWh. Das Tarifsystem belastet insbesondere diejenigen mit geringem Einkommen. Diese Gaspreisentwicklung und Staffelung ist nicht sozial! Für Benzin an der Tankstelle wird auch kein unterschiedlicher Mengenpreis bezahlt!
Jasper Zu: zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Ähnlich wie vor ein paar Jahren beim Strom verlangen Verbraucher, Verbraucherschützer und Politiker auf allen Ebenen mehr Wettbewerb beim Bezug und dem Verkauf von Gas. In der Praxis scheint es hier noch jede Menge Hürden, Ausreden oder Hemmnisse zu geben. Für die Gaspreisentwicklung war die Liberalisierung erst mal nicht der große Wurf. Jasper
Carl Leon Zu: zu Welchen Trend sehen Sie bei der Gaspreisentwicklung?
Im April wurde in den USA zum ersten Mal überhaupt mehr Erdgas als Kohle für die Stromgewinnung eingesetzt. Noch liegen die beiden Energieträger mit 31 zu 30 Prozent dicht beisammen. Doch die Schere wird sich weiter öffnen. Der Hauptgrund: Gas ist sehr viel weniger belastend für unsere Umwelt. Gaskraftwerke setzen höchstens halb so viel CO2 frei wie Kohlekraftwerke. So wird Erdgas zu einer "Überbrückungsenergie", weil es den Wechsel von der Kohle zu erneuerbaren Energien erleichtert. Das wird natürlich auch einfluss auf die Entwicklung der Gaspreise haben.
Georg Rausch zu Was hat Ihnen der Gaspreisvergleich 2016 gebracht?
Da ich den Gaspreisvergleich 2016 zum ersten Mal gemacht habe, mehr als die versprochenen 30 Prozentpunkte Rabatt. Mein Bonusprogramm ist an die Vertragszeit gekoppelt und da ein Abrechnungsbonus steht also noch aus.
Hackschnitzel zu Was hat Ihnen der Gaspreisvergleich 2016 gebracht?
Gaspreisvergleich 2016 = 461 Euronen weniger für Heizung
Wutrentner zu Was hat Ihnen der Gaspreisvergleich 2016 gebracht?
Einen Sack voll Arbeit und sonst nix hat der Gaspreisvergleich 2016 gebracht, darum bin ich hier. Darf wieder von vorn anfangen, weil sich der bescheuerte Versorger nie gemeldet hat. Oder V... hat es versaubeutelt.
robodream Zu: zu Sind Preisgarantien bei der aktuellen Gaspreisentwicklung sinnvoll?
Eine Preisgarantie hält zwar die Gaspreisentwicklung auf und kann den Verbraucher vor steigenden Preisen für Erdgas schützen, wenn die Presi jedoch fallen, ist der Kunde in den Allerwertesten… und kann nicht von einer positiven Preisentwicklung profitieren. Ich halte meine die Fristen für Laufzeit und Garantie immer schön kurz.